Warum müssen Matratzen gereinigt werden? Weil man Matratzen nicht waschen kann!

Wussten Sie schon das die Matratze der wohl schmutzigste Gegenstand im Haushalt ist?

Auch in neuen Matratzen befinden sich Hausstaubmilben

Sie duschen, putzen Ihre Zähne, wechseln Wäsche und saugen Staub aber Sie schlafen ein Drittel Ihres Lebens, bei einem 80 jährigen sind das ca. 27 Jahre auf schmutzigen Matratzen!

Sogar in einer neuen Matratze finden sich Hausstaubmilben. In der Matratze, gewärmt durch Ihre Körperwärme, mit Feuchtigkeit versorgt durch Ihren Schweiß und ernährt durch Ihre Hautschuppen, finden die Milben ideale Lebensbedingungen. Jede Hausstaubmilbe erzeugt in ihrem Leben etwa das 200-Fache ihres Körpergewichts an Kot und das ist der Hauptauslöser unserer Hausstauballergie.

Im Gegensatz zu Pollen sind Hausstaubmilben das ganze Jahr hindurch in unserer Umgebung vorhanden. Eine Allergie gegen Hausstaubmilben bzw. ihren Kot wird deshalb auch als Ganzjahresallergie bezeichnet.

Wie war das früher?

Über Jahrhunderte wurden Strohsäcke benutzt. Stroh oder auch Heu wurden mehrmals im Jahr ausgetauscht und der Strohsack gewaschen. Die Schlafräume waren kalt und gut gelüftet. Abgelöst wurden die Strohsäcke durch dreiteilige Matratzen. Diese konnten leicht zum Klopfen ins Freie geschafft werden, wo sie Luft und Sonne ausgesetzt wurden. Damit war ein Mindestmaß an Hygiene erreicht.

Und heute?

Unsere Matratze - Biotop für Hausstaubmilben, Bakterien, Schimmel

Matratzen gibt es heute in einer sehr guten Qualität mit bestem Schlafkomfort. Dies hat aber auch zur Folge, dass Matratzen sehr lange genutzt werden, 10-20 Jahre und länger.

Weil unhandlich und schwer, bleiben sie ein Matratzenleben lang in der "Kiste", zugedeckt und kaum gelüftet.

Die Folgen:

Milbentest

Ein Drittel unseres Lebens haben wir hautnahen Kontakt mit einer unhygienischen, staubigen Matratze. Einem Biotop für Hausstaubmilben, Bakterien, Schimmel.

Laut einer Untersuchung sind mehr als 98% aller Matratzen (auch Kindermatratzen) verschmutzt und enthalten Milbenkot.

Wer mit geröteten und tränenden Augen, geschwollenen Augenlidern, juckender und triefender Nase, Husten, Atemnot und Hautausschlag aufwacht, reagiert wahrscheinlich auf das Allergen, welches in den Ausscheidungen der Hausstaubmilbe enthalten ist.